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Bernstein

Bernstein – ” das Gold des Nordens” ist der magische Stein der antiken Welt, ein Zeugnis aus der prähistorischen Epoche.

Dieser Stein reflektiert die Wärme der Sonne. Die Heimat liegt in der Region der Baltischen Seen.

Bernstein – ist das versteinerte fossile Harz der Kiefer (Pinus succinifera) das vor ca. 40 Millionen Jahren entstanden ist. Aus den sogenannten Bernsteinfichten flossen große Mengen von Harz aus, wobei Insekten und Pflanzen eingeschlossen wurden (Einschlüsse). Der Bernstein ist ein weicher Stein der sich mit Sand oder Sandpapier schleifen und formen lässt. Nach dem polieren erhält er seinen prächtigen Glanz. Beim schleifen entsteht ein charakteristischer Geruch. Er lädt sich elektrostatisch auf und wird magnetisch. Echter Bernstein brennt und schwimmt im Wasser. Die Völker des Nordens nannten ihn den „brennenden Stein“.

Alte Kulturvölker wie die Griechen, die Römer und die Völker im Orient schätzten den Stein sehr, ein schwunghafter Handel wurde mit ihm betrieben. Ebenso florierte ein Tauschhandel gegen Wein, Silber, Olivenöl, usw. Im alten Griechenland gehörte der Bernstein mit Gold, Silber und Elfenbein zu den gefragtesten Kostbarkeiten.

Über Jahrhunderte wurde Bernstein be- und verarbeitet. So z.B. zu Kunstwerken, für sakrale Zwecke, Schmuck, Staatsgeschenke. Aber auch viele Gebrauchsgegenstände wie Rauchutensilien, Amulette, Gebetsketten, Figuren, usw. wurden angefertigt.

Im 17. und 18. Jahrhundert fertigten begnadete Künstler in Danzing und Königsberg prächtige Becher, Humpen und andere Gegenstände an. Es wurden wunderschöne Einlegearbeiten ausgeführt.

Nicht zuletzt wurde der Stein auch gemahlen und es wurden heilende Pulver, Salben und Tinkturen hergestellt. In der damaligen Pharmacie war man von seiner heilbringenden Wirkung überzeugt.

Spezielle Verwendung fanden Bernstein-Ketten bei erfahrenen Hebammen die den zahnenden Kindern Ketten umhängten um den Schmerz zu lindern. Die Kinder mussten auf den Naturbernstein beißen und die Schmerzen wurden viel erträglicher.

Alte Überlieferungen deuten darauf hin, dass ein Träger von Bernsteinstücken sich gegen Gicht, rheumatische Schmerzen und Asthma schützen könne. Ebenso soll Bernstein für die Verdauungsförderung nützlich sein.

Der Volksmund sagt: „Drei Bernsteinstücke am Körper getragen schützt den Träger vor GICHT und RHEUMA und helfe gegen SCHMERZEN“.

Heilwirkung:

  • Ohrenschmerzen → Bernsteinsäckchen
  • Asthma und Erkältungen
  • Gicht → Elixier aus Staub
  • Zahnen, Depression, Wundheilung
  • Gegen Angstzustände,
  • für Entscheidungsfähigkeit, schärft das Erinnerungsvermögen.

Anwendung:

Am Solarplexus tragen, Kettenanhänger, Armband, Kette, Elixier → auftupfen.

Aufladen in Kristallgruppe.

KRISTRALLSYSTEM

amorph

MOHSHÄRTE

2 – 2,5

FARBE

Hellgelb bis braun, rot fast farblos, milchig weiß, blau grünlich, schwarz

STICHFARBE

weiß

SPEZIFISCHES GEWICHT

Meist 1,05 – 1,09 maximal 1,30

SPALTBARKEIT

keine

BRUCH

Muschelig, spröde

CHEMIE

Etwa C10 H16 0, Gemisch verschiedener Harze

TRANSPARENZ

Durchsichtig bis undurchsichtig

LICHTBRECHUNG

1,54

DOPPELBRECHUNG

keine

PLEOCHROISMUS

fehlt

ABSORPTION

Nicht auswertbar

FLUORESZENZ

Bläulich bis gelbgrün, Burmit: blau

FUNDORTE

Westlich von Kalingrad (ehem. Königsberg), den Staaten der Ostsee, UdSSR

FUNDORTE UND UNTERGEORDNETE BEDEUTUNG

Sizilien (Simetit), Birma (Birmit), Rumänien (Rumänit), Kanada, USA, Dominikanische Republik

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Larimar

Der blaue Atlantis-Stein

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Ist ein sehr seltener und wertvoller Edel- und Heilstein, der erst in den 70er Jahren gefunden wurde. Die einzige Fundstelle liegt in der Dominikanischen Republik, einer wunderschönen Karibikinsel.

Dieser blauer Pektolith mit der Chemischen Formel NaCa2 [OH/Si3O8] (Natrium-Calcium-Silikat) hat eine Härte von 5-7 nach Mohs. Als begleitende Mineralien und Mineralstoffe wurden in Einschlüssen und Randzonen Calcit, Hämatit, Magnesium, Phosphor, Titan, Silicium, Kupfer und Vanadium festgestellt.

Seine Farbe variiert zwischen blauen, hellblauen, türkisblauen, grünlichen bis seiden weißen Tönen. Der dunklere Blauton ist eine absolute Rarität.

Seinen Namen bekam der Pektolith von dem Dominikaner Mendet, der zu Ehren seiner Tochter „Larissa“ und aufgrund der meerblauen Farbe „mar“ (Spanisch für Meer) den Stein kurzum Larimar nannte.

Manchmal wird er auch Atlantis-Stein genannt, da die Dominikanische Republik nach Aussagen eines Weisen zu dem vor vielen tausend Jahren untergegangenen Inselkontinent Atlantis gehörte.

Schon vor über 60 Jahren hat Edgar Cayce, der berühmte „Schlafende Prophet“, von einem blauen Stein berichtet, dessen Beschreibung auf den Larimar zutrifft.

Obwohl dieses Mineral erst vor kurzem aufgetaucht ist, erfreut es sich wegen seiner außergewöhnlichen Erscheinungsform, Farbe und seiner Heilwirkung großer Beliebtheit.

Der Larimar ist ein sanfter, fließender Heilstein, der den Menschen bei Veränderungen und Wandlungen unterstützt, indem er lindernd und heilend wirkt. Er hilft Ängste, Leiden sowie Traumata beseitigen um den spirituellen Weg leichter zu finden. Seine Heilkräfte wirken ganz besonders bei der Auflösung von Blockaden auf physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Ebenen. Er birgt eine tiefe Ruhe in sich, die er an seine Umgebung abstrahlt. Die Wasser- und Luftelemente die sich im Larimar vereinen, zeigen große Heilkräfte in Zusammenhang mit Emotionen und Gedanken auf. Er schafft eine sanfte und friedvolle Verbindung zwischen dem Herzen und dem Verstand.

In der Meditation kommt seine Wirkung besonders am Stirn, Hals- und Herz-Chakra ebenso am Solarplexus zu Geltung.

KRISTALLSYSTEM

triklin

MOHSHÄRTE

4,5 – 5

DICHTE

2,74 – 2,88

SPALTBARKEIT

vollkommen

BRUCH

muschelig, uneben

FARBEN und GLANZ

Hellblaue, hellgrün, auch Farblos, grau, Glas- bis Seidenglanz

STRICHFARBE

Weiß

LICHTBRECHUNG

Keine

DOPPELBRECHUNG

Keine

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