Quarz

KRISTALLSYSTEM

trigonal

CHEM. ZUSAMMENSETZUNG

SiO2+

MOHSHÄRTE

7

DICHTE

2,651 g/cm3

SPALTBARKEIT

Keine, Unvollkommen

BRUCH

Muschelig, sehr spröde

FARBEN und GLANZ

Farblos, Glasglanz

STRICHFARBE

weiß

LICHTBRECHUNG

1,544 – 1,553

DOPPELBRECHUNG

+0,009.

Bergkristall

VORKOMMEN

Weltweit, die bedeutendsten wirtschaftlichen Vorkommen liegen in Brasilien, Madagaskar, USA, Mexiko und Russland.

Rosenquarz

VORKOMMEN

Die wichtigsten Fundorte sind in Indien, Mosambik, USA, Brasilien

FLUORESZENZ

Unter lang- und kurzwelligen UV Licht: keine

.

Bergkristall

Siliziumdioxid – Kieselsäure

Hat eine universelle Kraft und hilft jeden Stein seine Strahlkraft zu erhöhen.

Er gilt als der Kristall schlecht hin!

Er schafft Klarheit für den Körper, den Geist und die Seele. Er dient zur Entstrahlung von Wohn- und Arbeitsräumen, nimmt störende Energien auf und harmonisiert sie.

Aus Bergkristall wurden Krüge, Schalen und Skulpturen geschnitten, einige davon sind im Naturhistorischen Museum Wien ausgestellt.

Da der Bergkristall weltweit vorkommt, sind in fast allen Kulturen, Mythen und Legenden entstanden. Diese beschreiben seine Kräfte und stellen ein besonderes Nahe-Verhältnis zum Menschen da.

Die Römer: opferten Bergkristalle auf den Altären der Tempel um die Götter milde zu stimmen.

In Asien: diente er Buddhistischen Mönchen in der Meditation als Stein der Erleuchteten.

Die Nordamerikanischen Ureinwohner: legen ihn bis heute ihren Neugeborenen ins Bett.

Bewohner mancher Bergregionen: sehen ihn als zu Eis gewordene Heilige, die in Eispalästen fern der Zivilisation leben.

Die Entstehung von vollkommenen, klaren Kristallen findet nur statt wenn:

  • Druck

  • Temperatur

  • Ingredienzien

für längere Zeit konstant bleiben.

Auch der Mond nimmt Einfluss auf die Bildung von diversen Kristallen.

Die unterschiedlichen Bedingungen zur Entstehung lassen den Bergkristall in vielfältiger Größe und Form kristallisieren, dennoch haben alle Quarze die selben Merkmale.

Imitationen: sind sehr zahlreich und vielfältig. Sicherheit über die Echtheit gibt es nur mit Hilfe einer Gemmolgischer Untersuchung.

Verwendung: beliebt als Schmuckstein und für verschiedenen Kunstgewerbliche Gegenstände. Toller Heilstein.

Verwechslungen: Roh – Keine

Geschliffen – Zahlreich

.

Rosenquarz

Ist eine rosafarbene Quarz Variante, der seine Färbung durch den Titangehalt erhält. Der Rosenquarz zeigt sich nur sehr selten kristallisiert.

Genau wie der Bergkristall wird er in vielerlei Schmuck oder Zier Objekten verwendet. Er wurde unter anderen in der Wandvertäfelungen der Wenzelskapelle auf dem Prager Hradschin (Hradčany ) verarbeitet.

Verwechslungen: Roh – Kunzit, Topas, Morganit,

Geschliffen – Rosa Calzedon

Imitationen: gefärbte Quarze haben Magenta rote Einlagerungen. Diese sind leicht auch mit dem freien Auge zu erkennen.

Verwendung: Sehr beliebter Heil- und Schmuckstein. Er ist in allen Formen im Handel erhältlich.

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Amethyst

Ist eine Varietät von violetten Quarzen, welche in verschiedenen Farben vorkommen. Wie intensiv die violette Farbe ist kommt auf die Beimengung von Mangan an. Weiteres enthält der Amethyst noch Spuren von Magnesium, Eisen, Kalzium, Aluminium, Lithium und Natrium.

Außer als Schutz vor den Auswirkungen von reichlichen Alkoholgenuss trugen die alten Griechen den Stein auch vielfach gegen Schadenszauber. Er galt als verlässlicher Glücksbringer um echte von falschen Freunden zu unterscheiden. Er spielt eine wichtige Rolle für religiöse Zusammenhänge.

In Indien und Nepal nutzen Buddhistische Mönche Ketten aus Amethyst-Perlen zum Beten und Meditieren.

In der Katholischen Kirche seit Jahrhunderten als Zierstein für Weihgefäße und für Bischofsringe verwendet.

Verwechslungen: mit Turmalin, Topas, Spinell auch Beryll. Genau Bestimmungen nur im Gemmologischen Labor.

Imitationen: Roh – Kaum

Geschliffen – Glas, Spinell, Topas Turmalin,

Synthetisch hergestellter Amethyst, Farbverbesserungen durch bestrahlen, auch mit Röntgenstrahlen.

Vorkommen: Die bedeutendsten Fundstätten liegen in Australien, Brasilien, Uruguay, Sambia, Mexiko, Madagaskar und Indien.

Verwendung: Seit der Antike sehr beliebter Schmuck- und Heilstein, auch für Kunstgewerbe gefragt.

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Rauchquarz

Ist ein Rauch-brauner Bergkristall der seine Farbe durch natürliche radioaktive Bestrahlung des Nachbargesteins bekommt. Sehr dunklen Rauchquarze nennt man auch Morion.

Er galt auch schon in der Antike als Schutzstein

Bei den alten Römern galt er als Stein der Trauer, der aber auch neue Lebenskraft und Freude geben konnte.

Im Arabische Raum galt er als Symbol für Treue und Freundschaft.

Verwechslungen: Getrommelt – Rauchobsidian

Geschliffen – Turmalin, Axinit, Adalusit

Imitationen: Vielfach bestrahlter Bergkristall oder synthetischer Quarz.

Verwendung: Als Schmuck beliebt, auch verwendet für Rosenkränze und Kreuzanhänger.

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